Talkrunde mit Technischer Universität Nürnberg: „Von der Grünen Wiese zum grünen Campus“

Im Rahmen des Wissenschaftsformats „G’scheid schlau“ bietet die Technische Universität Nürnberg am 22. Oktober um 17:30 Uhr eine interaktive Talkrunde an. Prof. Hans Jürgen Prömel, Gründungspräsident der TU Nürnberg, und Bernhard Kressirer, Leitung Immobilien und Infrastruktur, geben Einblicke in den Nachhaltigkeitsgedanken hinter der Universität, die gerade an der Brunecker Straße in Nürnberg entsteht.

NÜRNBERG. „Von der grünen Wiese zum grünen Campus: Ideen zum Bau der Technischen Universität Nürnberg“ – unter diesem Titel lädt die Technische Universität Nürnberg Interessierte aus der Region und darüber hinaus ein, sich zu informieren und in den direkten Austausch mit Präsident und Baubeauftragtem zu treten. Im Raum der virtuellen Veranstaltung bei „G’scheid schlau“ stehen Fragen wie: Was bedeutet Nachhaltigkeit für eine Universität? Oder: Wie „grün“ kann, darf, sollte man einen Campus gestalten?

Klimaschonender urbaner Campus

Auf einem Areal von rund 37 Hektar entsteht in Nürnberg an der Brunecker Straße derzeit eine neue, urbane Campus-Universität. Als frisch gegründete Universität bietet die Technische Universität Nürnberg die Möglichkeit, Universität von Grund auf neu zu denken, sowohl in Forschung und Lehre als auch im baulichen Konzept. Kern des Baukonzepts ist ein vernetzter, urbaner und nachhaltiger Campus. Neben Natur- und Artenschutz sowie dem Erhalt wertvoller Grünelemente spielt bei den Neubauten für die Universität der Klimaschutz eine entscheidende Rolle. So wird ein möglichst klimaneutraler Campus angestrebt, der sich überwiegend mit erneuerbaren Energien versorgt. Zudem sollen nachhaltige Gebäude entstehen. Hierbei liegt der Fokus zum einen auf dem Einsatz ökologischer Baustoffe wie zum Beispiel von Holzbauelementen. Zum anderen werden die Gebäude so konzipiert, dass eine hohe Flexibilität hinsichtlich künftiger Nutzungen besteht. Auf Basis der Strukturplanung des Planungsteams Ferdinand Heide Architekten/TOPOS wird aktuell die Rahmenplanung für den gesamten Campus entwickelt. Der Spatenstich für das erste Gebäude erfolgte im August dieses Jahres, nur acht Monate nach der Gründung der Universität.

Zukunftsfelder der Technikwissenschaften

Das Profil in Forschung und Lehre wird in den Zukunftsfeldern der Technikwissenschaften liegen. Die Universität wird darüber hinaus Studiengänge der Natur-, Sozial- und Geisteswissenschaften anbieten.
Es soll eine Universität entstehen, die interdisziplinär, international und digital ausgerichtet ist. Im Endausbau sollen rund 6.000 junge Menschen langfristig auf einem urbanen, in die umliegenden Stadtviertel vernetzten Campus studieren, auf dem Lernen, Lehren und Leben verbunden wird.

 

Foto (Ferdinand Heide Architekt / TOPOS Stadtplanung Landschaftsplanung Stadtforschung): Entwurf für den Campus der Technischen Universität Nürnberg an der Brunecker Straße